Niklaus Rutschi ist der erste Schweizer, der den Grand Prix in «Bourg en Bresse» gewonnen hat

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PFERDEWOCHE (Florian Brauchli)

RUTSCHIS TRIUMPH IN «BOURG EN BRESSE»

Niklaus Rutschi hat in überzeugender Manier den Grossen Preis des CSI4* «Bourg en Bresse» (FRA) gewonnen. Im Stechen siegte der Luzerner auf Carassina CH vor den beiden Franzosen Laurent Goffinet mit Atome des Etisses und Marie Demonte mit Vega de la Roche.

Neun Paare qualifizierten sich in der mit über 90’000 Euro dotierten Hauptprüfung für die Barrage. Nadja Peter Steiner verpasste diese knapp und belegte mit Celeste Rang 17. Im Stechen ritten dann gleich zwei Franzosen zu Beginn mit der gleichen Zeit ins Ziel – Alexandre Fontanelle auf Prime Time des Vagues und Nicolas Delmotte mit Urvoso du Roch in 40.74 Sekunden. Diese Bestmarke wurde in der Folge von zwei weiteren Einheimischen verbessert. Zum einen von Laurent Goffinet im Sattel von Atome des Etisses und zum anderen von Marie Demonte auf Vega de la Roche. Zwei Konkurrenten standen noch am Start. Niklaus Rutschi pilotierte seine zehnjährige Schweizerstute Carassina, die im Besitz von Hans-Peter Furler steht, meisterhaft über die verbliebenen Hindernisse. Er verbesserte Goffinets Bestmarke um über eine halbe Sekunde. Und nur wenig später durfte sich der Luzerner als Sieger feiern lassen, denn der Argentinier José Maria Larocca patzte mit Finn Lente. Rutschi durfte so 23’325 Euro Preisgeld für den Triumph entgegennehmen.